Aktuelles

Gruppes des Jahres 2010 gekürt

Der Nachwuchs der Egerländer Familienmusik Hess (Hirschhorn/Hessen) ist vom Bundesverband der Sudetendeutschen Jugend als Gruppe des Jahres 2010 ausgezeichnet worden. Die Bundesvorsitzende Claudia Beikircher hat die Ehrenurkunde beim Sudetendetuschen Tag in Augsburg überreicht (ausführlicher Text siehe Pressebereich).

Die Sudetendeutsche Jugend ist 60

Ministerin Christine Haderthauer

Ministerin Christine Haderthauer

Dieses Jubiläum hat die Sudetendeutsche Jugend mit einem Festakt
am 16. Januar 2010 um 16 Uhr
im Adalbert-Stifter-Saal im Sudetendeutschen Haus, Hochstraße 8, in München gefeiert.

Der SdJ-Bundesvorstand mit dem SL-Vorsitzenden und dem Sprecher der Volksgruppe

Der SdJ-Bundesvorstand mit dem SL-Vorsitzenden und dem Sprecher der Volksgruppe

  • Die Festansprache hielt die bayerische Sozialministerin und Schirmherrschaftsministerin der Sudetendeutschen, Christine Haderthauer MdL.
  • Bernd Posselt MdEP, Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, sprach zu den Feierlichkeiten ein Grußwort.
  • Weitere Grußworte sprachen Franz Pany, Bundesvorsitzender der Sudetendeutsch
    Claudia Beikichrer (SDJ-Bundesvorsitzende), Petr Vondruska (Vorsitzender Sojka) und Zuzanna Krzyztofik (djo Bundeskulturreferentin)

    Claudia Beikircher (SDJ-Bundesvorsitzende), Petr Vondruska (Vorsitzender Sojka) und Zuzanna Krzyztofik (djo Bundeskulturreferentin)

    en Landsmannschaft, Zuzanna Krzysztofik, Bundeskulturreferentin des djo-Bundesverbands und Petr Vondruska, Vorsitzender von sojka-spolek mladych.

  • Hans Knapek, Vorsitzender des Stiftungsrats des Sudetendeutschen Sozial- und Bildungswerks und langjähriges Mitglied der SdJ in den 70er und 80er Jahren, blickte auf sechs Jahrzehnte SdJ-Geschichte zurück.

Eine Ausstellung gab Einblicke in die aktuelle Arbeit der Sudetendeutschen Jugend. Bei einem Empfang nach dem Festakt war Zeit für Gespräche und persönliche Begegnungen.

SdJ und Ministerin Haderthauer

SdJ und Ministerin Haderthauer

Mehr als 380 Fotos von der Veranstaltung sind online zu sehen unter:
http://www.fileplatz.de/sdj2010/

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Die Poltik interessiert sich für die SdJ

Ministerpräsident Horst Seehofer, Ministerin Christine Haderthauer mit der Sudetendeutschen Jugend

Ministerpräsident Horst Seehofer und Staatsministerin Christine Haderthauer mit der Bundesvorsitzenden der Sudetendeutschen Jugend Claudia Beikircher (rechts) und jungen Trachtenträgern.

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PRESSEERKLÄRUNG

Sudetendeutsche Jugend verabschiedet neue „Politische Erklärung“

Der diesjährige Bundesjugendtag der SdJ fand auf dem Heiligenhof in Bad
Kissingen satt. Das oberste beschlussfassende Gremium der Jugend trifft
sich einmal jährlich, um über verbandliche Angelegenheiten zu
entscheiden.
In diesem Jahr stand die Verabschiedung einer neuen Politischen
Erklärung im Mittelpunkt der Tagung. Die SdJ Bundesvorsitzende Claudia
Beikircher sagte: „Ich bin zufrieden, dass nach einem intensiven
Austausch und regen Diskussionen die Politische Erklärung einstimmig
verabschiedet wurde.“
In dieser Erklärung nimmt die SdJ zu ihrer aktuellen politischen Arbeit
Stellung. Sie wird diese im Rahmen des Festaktes zum 60 jährigen
Bestehen der Sudetendeutschen Jugend am 16. Januar 2010, um 16 Uhr
im Sudetendeutschen Haus in München an Staatsministerin Christine
Haderthauer übergeben.
Die Teilnehmer trafen sich bereits am Abend vor dem Bundesjugendtag.
Zuzanna Krzysztofik vom djo-Bundesverband berichtete über ihre Arbeit
als Bundeskulturreferentin innerhalb der djo. Im Anschluss daran wurde
gemeinsam eine Nachtwanderung mit Stationen, an denen eine kleine
Feierstunde stattfand, gestaltet. „Weißt du, warum du mit uns gehst…“
war das große Thema zu dem einzelne Personen ihre Gedanken und
Gefühle formulierten.
Beikircher dankte den Delegierten für ihre Arbeit in den einzelnen Gruppen
und Gliederungen und wünscht allen weiterhin viel Freude und Elan bei
ihren Aufgaben. Auf dem diesjährigen Bundesjugendtag zeigte sich wieder
einmal, wie bunt und vielfältig die Arbeit der SdJ ist. (die Erklärung als pdf)

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SdJ-Pressemeldung zum 70. Jahrestag des 15. März 1939

Am 15. März dieses Jahres jährt sich zum 70. Mal der Einmarsch deutscher Truppen in die nach dem Münchner Abkommen bei der Tschechoslowakei verbliebenen Gebiete Böhmens und Mährens, ihre Besetzung sowie in der Folge die Zerschlagung der Tschechoslowakei durch das Nazi-Regime und die Schaffung des „Protektorats Böhmen und Mähren“. Wurde 1918 bei der Gründung der ČSR den Deutschen das Selbstbestimmungsrecht verweigert, so wurde es nun dem tschechischen Volk brutal entrissen. Somit bedeutete der 15. März 1939 einen weiteren Schritt zur Zerstörung des als Werk von Deutschen, Tschechen und Juden über Jahrhunderte gewachsenen böhmisch-mährischen Kulturraums. Diese fand ihre traurige Fortsetzung in der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, der Verfolgung und Ermordung der Juden, der Vertreibung der Sudetendeutschen und schließlich der kommunistischen Machtübernahme in der Tschechoslowakei. Diese unselige geschichtliche Entwicklung, der dadurch entstandene kulturelle und zivilisatorische Verlust auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik und das unsägliche Leid der Opfer der Gewalt auf allen Seiten mahnen uns auch heute noch. Sie beweisen, dass auch heute vor dem Hintergrund von Konflikten wie in Tibet, Georgien, dem Kosovo und Palästina das Selbstbestimmungsrecht und eng mit ihm verknüpft das Recht auf Heimat für Völker und Volksgruppen Handlungsmaßstäbe bei der Lösung internationaler Konflikte sein müssen. Die Sudetendeutsche Jugend verurteilt die Verletzung des Selbstbestimmungsrechts vor 70 Jahren; sie fordert alle Verantwortlichen weltweit dazu auf, als Lehre aus der Geschichte das Selbstbestimmungsrecht der Völker zu achten und gemäß der entsprechenden UN-Vereinbarungen durchzusetzen.

Printed from: http://www.sdj-online.de/?page_id=12 .
© 2010.